Ausgabe Mai - Juni 2010



Gott sei Dank, es ist Sonntag

Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt. Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn. (1. Mose 20,8-11)

Das dritte der Zehn Gebote ist ein Geschenk. Das Gebot der Feiertagsruhe eröffnet mehr Freiheiten als es einschränkt. Es bürdet den Menschen nichts auf, sondern entlastet sie. Es verordnet heilsame Ruhe, schöpferische Pausen und verspricht eine heilige Zeit – zwischen den Alltagen.

Bücherpartys, Unternehmungen an frischer Luft oder einfach das Beisammensein mit der Familie genießen: Freie Sonntage lassen sich auf vielfältige Weise gestalten. "Gott sei Dank, es ist Sonntag" lautet dem entsprechend das Motto der Kampagne, mit der sich die Evangelische Kirche in Deutschland für den arbeitsfreien Sonntag einsetzt. Damit wirbt die Kirche dafür, dieses Geschenk anzunehmen und als eine Kostbarkeit im gesellschaftlichen Miteinander zu bewahren. Der Reiz allzeit verfügbarer Konsumangebote und Dienstleistungen kommt zwar als große Freiheit daher. Der Wochenrhythmus ohne Auszeit macht aber vergessen, dass der Mensch dafür nicht geschaffen ist.

Für den arbeitsfreien Sonntag führt die Kampagne zehn Argumente an, die den Segen des Feiertags für den Menschen und das Miteinander betonen. Der freie Sonntag ist eine Atempause, um Kraft zu tanken für die Woche. Und er ist ein Familientag, der den auseinanderlaufenden Rhythmen der Einzelnen einen gemeinsamen Halt gibt. In Deutschland hat die Kirche mit diesem Anliegen das Grundgesetz auf ihrer Seite. Es schützt den Sonntag als Tag der Arbeitsruhe und der seelischen Erbauung. Zudem hat die Sonntagsruhe eine lange und starke Tradition: Seit mehr als 1.500 Jahren ist der Sonntag der christliche Ruhetag.

Nach den vier Evangelien gilt er als Tag der Auferstehung Jesu Christi. An den erinnerten sich die frühen Christen, wenn sie sich am damals ersten Tag der Woche versammelten zum gemeinsamen Mahl. Der römische Kaiser Konstantin festigte diese Gepflogenheiten, indem er im Jahr 321 die Feier des Gottesdienstes mit dem arbeitsfreien Sonntag verknüpfte. Gegen Ende des 4. Jahrhunderts hatte sich der Sonntag dann als christlicher Ruhetag fest eingebürgert.

In der Bibel sind etliche Motive überliefert, die den Wert der Feiertagsruhe belegen. So ist nicht einmal Gott davon ausgenommen – er ruhte nach sechs Tagen Schöpfungswerk und begründete damit den Wochenrhythmus. Das dritte Gebot, den Feiertag zu ehren, bezieht Sohn wie Tochter, Knecht und Magd, das Vieh und ausdrücklich auch den Fremden mit ein in diese Regelung.

Im Alten Testament sind diese heilsamen Pausen sogar ausgeweitet auf die Acker- und Geldwirtschaft, auch deren Rhythmen brauchen Phasen der Erholung. Und Jesus ist zwar gelegentlich in Konflikt geraten mit den Schriftgelehrten, die auf die genauen Vorschriften zur Achtung des jüdischen Sabbats pochten. Die Bedeutung des Ruhetages für den Menschen aber hat er nur noch stärker betont: „Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht und nicht der Mensch um des Sabbats willen.“ (Markus 2,28)

In diesem Sinne sind Sie dazu eingeladen, dieses Geschenk für den eigenen Alltag zu entdecken und zu gestalten. Unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden meinten in ihrem Vorstellungsgottesdienst zu den 10 Geboten, dass wir, wenn wir die Feiertagsruhe nicht einhalten, diese Feiertage auch nicht verdienen. In diesem Sinne: „Machen Sie mal Sonntag!“

Weitere Informationen unter www.sonntagsruhe.de

Zehn Argumente für den arbeitsfreien Sonntag

1. Der Sonntag ist Ruhetag. Gott selbst hat es vorgemacht: Es gibt Zeiten der Arbeit und Zeiten der Ruhe: Der Sonntag ist der Tag, an dem nicht gearbeitet wird.

2. Der Sonntag gibt der Woche den Rhythmus. Ohne Rhythmus wäre das Leben Chaos, ohne regelmäßig wiederkehrende Abläufe würde der Mensch krank. Der Sonntag gibt der Woche den Takt an.

3. Der Sonntag ist Feiertag. Menschen leben nicht nur von der Arbeit. Sie brauchen auch Zeit zum Feiern. Für Christinnen und Christen ist das Woche für Woche der Sonntag. Dann feiern sie gemeinsam Gottesdienst und hören auf Gottes Wort.

4. Der Sonntag ist ein Tag der Erinnerung. Menschen haben eine Geschichte, die ihr Leben bestimmt. Am Sonntag gedenken Christinnen und Christen der Grundlagen ihres Glaubens: In der Tradition des Alten Testaments an den Auszug Israels aus Ägypten (5. Mose 5,15), vor neutestamentlichem Hintergrund an die Auferstehung Jesu Christi.

5. Der Sonntag ist ein freier Tag für die ganze Gesellschaft. Nach biblischer Tradition ist der Sonntag ein freier Tag für alle Menschen, nicht nur für die Mitglieder der Kirchen. Deshalb macht sich die Kirche für den arbeitsfreien Sonntag stark. Sie dankt allen, die an diesem Tag arbeiten, damit wir uns wohl und sicher fühlen können. Unsere Kirche setzt sich aber dafür ein, dass ihre Tätigkeiten Ausnahmen bleiben und Arbeit am Sonntag nicht zur Regel wird.

6. Der Sonntag stellt den Menschen in den Mittelpunkt. Maschinen brauchen keine Erholungspausen, sie laufen rund um die Uhr. An Werktagen geben sie das Tempo vor, der Sonntag orientiert sich dagegen am Menschen.

7. Der Sonntag rückt die Werte ins rechte Licht. Niemand muss immer und überall kaufen müssen, wenn ihm gerade danach gelüstet. Der Sonntag schützt den Menschen davor, falschen Werten nachzulaufen. Er bietet Gelegenheit zur Besinnung auf das, was zählt.

8. Der Sonntag ist Familientag. In Zeiten zunehmender Arbeitsbelastung und flexibler Arbeitszeiten gewinnt der Sonntag als gemeinsam begangener Tag aller Familienmitglieder an Bedeutung. Diese Möglichkeiten sollten auch den Angestellten im Einzelhandel zu Gute kommen, die bei einer Öffnung der Läden am Sonntag arbeiten müssten.

9. Der Sonntag gibt Kraft für die neue Woche. Ob Gottesdienst, Wanderung, Spielenachmittag oder Zeit für Lektüre und Gespräch - der Sonntag gibt Raum, um für die Woche aufzutanken. Der Sonntag ist eine lebensnotwendige Atempause für uns Menschen. Oder um es mit Albert Schweitzer zu sagen: "Wenn deine Seele keinen Sonntag hat, dann verdorrt sie."

10. Der Sonntag ist auch nach fast 2000 Jahren noch lebendig. Kaiser Konstantin hat den Sonntag im Jahr 321 zum öffentlichen Ruhetag erklärt und damit dem Abendland ein wertvolles Kulturgut hinterlassen. Kurzsichtiges Konsumdenken sollte dieses Kulturgut, das in Artikel 140 des Grundgesetzes besonders geschützt ist, nicht zerstören. Unser Leben ist mehr als Arbeit, Kaufen und Besitzen. Dafür steht der Sonntag.


Konfirmation am 16. Mai 2010

Der Festgottesdienst zur Konfirmation beginnt um 10 Uhr in der Kirche St. Martin, der Gospelchor wirkt mit.

Konfirmation am 23. Mai 2010

Der Festgottesdienst beginnt um 10 Uhr in der Kirche St. Martin, die musikalische Ausgestaltung liegt bei Sina Schnau und Michael Edwards von der Musikschule „Boom Cha CAMP“.

In der Fassung des Gemeindebriefes für diese Internetseite werden die Namen der Konfirmanden aus Datenschutzgründen nicht genannt.


Nordelbischer Posaunentag in Angeln vom 28. - 30. Mai 2010

Der Nordelbische Posaunentag findet alle 4 Jahre statt. Zum ersten Mal treffen sich in diesem Jahr ca. 800 bis 900 Bläserinnen und Bläser aus den vielen Posaunenchören bei uns in Angeln unter der Leitung unserer beiden Landesposaunenwarte Werner Petersen und Daniel Rau. Als Gäste begrüßen wir außerdem Landesposaunenwart Martin Huß aus Mecklenburg-Vorpommern mit einer Bläsergruppe.

Jeder Posaunentag steht unter einem Motto, in diesem Jahr heißt es „Menschen fischen“. Dazu ist eigens ein neues Bläserheft erschienen mit alter und neuer Musik zum Lobe Gottes.

Unser Großereignis beginnt am Freitag, d. 28.5. um 18 Uhr mit einem Serenaden blasen in Kappeln in der Nähe der Nikolaikirche und dem Eröffnungskonzert um 20 Uhr in der Nikolaikirche. Propst Gerber wird darin den Posaunentag eröffnen.

Am Sonnabend, d. 29.5. findet um 11 Uhr ein Bläserkonzert im Glücksburger Schlosshof statt, um 19 Uhr beginnt der „Abend der Bläser“ mit viel Musik und einigen Einlagen in der Kreissporthalle auf dem Scheersberg.

Am Sonntag, d. 30. Mai laden um 10 Uhr viele Kirchengemeinden in Angeln, der Schleswiger Dom und die Flensburger St. Nikolaikirche zu Bläsergottesdiensten ein. Nachmittags um 15 Uhr beginnt in Kappeln an der Schlei die große Schlussveranstaltung.

Zu allen Veranstaltungen laden wir Sie sehr herzlich ein. Wir freuen uns auf den Posaunentag und auf viele, viele Gäste!

Ich grüße Sie im Namen aller Bläserinnen und Bläser in Angeln,

Marlene Hansen


Halbtagesfahrt nach Neu- Duvenstedt

Am 5. Mai laden DRK Ortsverein Steinberg und Kirchengemeinde Steinberg ein zur Halbtagesfahrt nach Neu- Duvenstedt. Dort gibt es eine Führung durch den Kolonistenhof, eine Kaffeetafel und Kutschfahrt. Abfahrt ist um 12 Uhr von Steinbergkirche aus, wenn gewünscht auch über die Ringstraße. Die Kosten betragen 20 €.

Anmeldungen bis zum 1. Mai an Monika Diehl Tel. 875279 oder Inge Reimer (ab 18 Uhr) Tel. 871548.


Propst Gerber zu Gast in unserer Kirchengemeinde

In der Woche vom 31. Mai bis zum 6. Juni wird Propst Hans-Christian Gerber in unsere Gemeinde zur Visitation kommen. Der Sinn einer Visitation ist im Kirchengesetz über die Visitation dargestellt:
„Die Visitation ist Ausdruck der Gemeinschaft und der Einheit der Kirche in der Gesamtheit ihrer Lebensäußerungen. Sie soll helfen, den Auftrag der Kirche in Gottesdienst, Sakramentsverwaltung, Amtshandlungen, Seelsorge und Unterweisung zu erfüllen. Durch sie soll die Gemeinschaft der kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und aller Gemeindeglieder gefördert, die missionarische, diakonische, ökumenische und öffentliche Verantwortung gestärkt und die Verbundenheit der Kirchengemeinden, Kirchenkreise und kirchlichen Einrichtungen untereinander vertieft werden. Sie dient dem Austausch über die Ziele kirchlicher Arbeit. Sie ist gemeinsame Beratung und Seelsorge.“

Zur Visitation gehören eine Kirchenvorstandssitzung, eine Gemeindeversammlung und ein Visitationsgottesdienst. Außerdem sollen Gespräche und Begegnungen mit Vertretern aus dem gesellschaftlichen und öffentlichen Umfeld der Kirchengemeinde stattfinden. Außerdem wird der Propst natürlich viele unserer Gemeindegruppen besuchen und das Gespräch zu den Gliedern unserer Gemeinde suchen. Am Sonntag, den 6. Juni, findet der Visitationsgottesdienst mit der anschließenden Gemeindeversammlung statt, zu der alle Gemeindeglieder herzlich eingeladen sind!


Tauftermine

Die nächsten Tauftermine in unserer Gemeinde sind:

13.6. (0 Anmeldungen); 18.7. (0 Anmeldungen); 1.8. (auf Gut Oestergaard, bisher 0 Anmeldungen).

Bitte melden Sie sich im Kirchenbüro (Tel. 357), sobald Sie sich für einen Termin entschieden haben.


Die erste aufregende gemeinsame Nacht

Endlich war es soweit: Die kleinen Pfadfinder aus Steinbergkirche trafen sich am Nachmittag des 20. Februars um die erste gemeinsame Nacht im Pastor- Sohrt- Haus zu verbringen. Da wurden große Tüten herbeigetragen, in denen sich alles befand, was ein Pfadfinder so braucht: Schlafsack, Isomatte, Kuscheltier, Schlafanzug und ganz wichtig: die Zahnbürste. Nach vielen Tobespielen draußen trieb sie der Hunger erst einmal wieder rein, um gemeinsam zu kochen. Es gab Pizza, die sich jeder selbst mit Tomatensoße, Pilzen, Käse und Salami belegen konnte. Danach wurde drinnen weitergetobt: Endlich war es bei dem Spiel „Mörder im Dunkeln“ auch mal richtig dunkel. Zum Einschlafen gab es eine Gute- Nacht- Geschichte aus dem Dschungelbuch. Die Nacht war für alle kurz. Zu aufregend war es mit dem Freund nebenan. Da gingen die Augen nur schwer und erst spät zu. Am Morgen gab es für alle Brötchen satt. Gemeinsam ging es dann in den Gottesdienst, den die Pfadfinder mitgestaltet haben: ein Lied wurde vorgetragen, das Fürbittengebet gelesen und die Kollekte gesammelt. Erst nach getaner Arbeit konnten alle Pfadfinder von ihren Eltern wieder mitgenommen werden und zu Hause in einen tiefen Schlaf fallen.

Im März, als der Schnee noch hoch lag, die Vögel aber schon Nistplätze suchten, unterstützen die Pfadfinder die heimische Vogelwelt, indem sie Nistkästen bauten. In zwei anstrengenden Meutenstunden wurden vier Nistkästen zusammengenagelt und auf dem Gelände aufgehängt.

In diesem Jahr sollten die Pfadfinder an der Reihe sein und die große Osterkerze in der Kirche mit Wachsplättchen verzieren. Also machten sie sich daran. Jeder überlegte sich ein Motiv: da gibt es Kreuze und Tauben, Osterhasen und Ostereier, die Pfadfinderlilie und die Jahreszahl. Mit viel Elan waren alle dabei, etwas für die Verschönerung der sonst nur weißen Kerze aus den widerspenstigen Wachsplatten zu basteln. Am Ostersonntag wurde diese Kerze dann stolz und feierlich in den Gottesdienst getragen. Nun steht sie in der Kirche und wird jeden Sonntag für uns brennen. Als Belohnung hatte der Osterhase besonders viele Schokohasen und -eier auf dem Gelände rund um die Kirche versteckt.

Und ein Ausblick: Am 7. Mai feiert der Wasserverband Angeln in Steinbergkirche sein Jubiläum mit einem großen Fest. Auch hier werden die Pfadfinder und ihr Zelt anwesend sein. Es gibt Stockbrot und Popcorn vom offenen Feuer und die Möglichkeit Schlüsselanhänger zu knüpfen!

Melanie Scholz


Wann beginnt eigentlich der Frühling?

„Am 1. März“, sagen die Meteorologen.

„Am 20. März“, sagt der Kalender.

„Am 1. Freitag im März“, sage ich!

Am 1. Freitag im März findet immer der Weltgebetstag der Frauen statt, eine Veranstaltung, die weltweit begangen wird.

In diesem Jahr hatte eine Gruppe von Frauen aus Gelting den Nachmittag vorbereitet, wir Frauen aus Steinbergkirche waren Gäste. Im Peter-Schwennsen- Haus wurden wir mit einer Scheibe Ananas begrüßt; dies sollte uns auf den Geschmack auf das afrikanische Land Kamerun bringen.

Das zentralafrikanische Land Kamerun stand in diesen Jahr im Mittelpunkt: Wir hörten über das Leben der Menschen, insbesondere der Frauen in diesem Land, sahen Bilder von Landschaften, Vegetation und Tierwelt und erfuhren etwas über die besonderen Probleme des Landes. Außerdem übten wir die Lieder, die später im Gottesdienst gesungen werden sollten. Dann endlich gab es ein köstliches Tortenbuffet, wie es hierzulande zu einer gelungenen Nachmittagsveranstaltung gehört. Anschließend ging es in die Kirche zum Gottesdienst, der nach der Liturgie abgehalten wurde, die Frauen aus Kamerun erarbeitet hatten. Motto des Gottesdienstes war der Psalm 150: „Alles, was Atem hat, lobe Gott“.

Etwas Mühe bereitete das Singen der Lieder mit afrikanischem Rhythmus, doch das Schlusslied „Der Tag ist um, die Nacht kehrt wieder“ konnten alle laut mitsingen.

Warum ist nun der Weltgebetstag für mich wie der Frühlingsbeginn?

Veranstaltungen, die von Frauen für Frauen ausgerichtet werden, sind nach meiner Erfahrung immer besonders liebevoll vorbereitet, Dekoration und Beiträge sind eine Wohltat für Augen und Ohren. Beim Weltgebetstag sind außerdem oft ferne Länder das Thema; der Nachmittag kommt mir dann so vor, als hätte ich eine Reise dorthin gemacht, ein paar Stunden Urlaub vom Alltag.

Dass in diesem Jahr der Frühling noch nicht wirklich begann, zeigte sich bei der Heimfahrt, als schon wieder Schneeflocken durch die Luft wirbelten. In der darauffolgenden Nacht fielen noch einmal 15 cm Schnee.

Wenn auch Sie im nächsten Jahr eine kostenlose Reise in den Frühling starten möchten, dann kommen Sie doch am 1. Freitag im März 2011 zu uns ins Pastor-Sohrt-Haus. Wir werden Sie dann in das südamerikanische Land Chile entführen.

Anne-Kathrin Terasa


Osterfrühstück vom HGV im ev. Kindergarten Steinbergkirche

Am 1. April - wahrlich KEIN Aprilscherz - bekamen die Kindergartenkinder und Mitarbeiterinnen ihren „Lohn“ für das Singen auf dem Weihnachtsmarkt im Dezember 2009.

Der HGV, vertreten durch Corinna Szech, Kerstin Bendixen, Claudia Christiansen und Heidi Becker, spendierte uns allen ein opulentes Frühstück, das zugleich ein vorverlegtes Osterfrühstück wurde.

Die vier Helferinnen bauten im Flur des Kindergartens ein großes Buffet auf, das mit allerlei Leckereien (die besonders die Kindergaumen erfreuten) bestückt wurde.

Auch die Kinder in Norgaardholz wurden nicht vergessen: Frau Niezgodzinska fuhr mit den Köstlichkeiten in die Außenstelle, um dort mit den Sonnenblumenkindern zu teilen.

Allen - den Kleinen und den Großen - schmeckte es köstlich, und es gab sicherlich niemanden, der nicht zwei bis dreimal am Buffettisch vorbeizog, um sich etwas zu nehmen.

Vielen Dank an den HGV und die Frühstücksbereiterinnen für die Bewirtung und die nette Idee.

Anschließend erlebten die Kinder noch ein kleines Highlight: Herr Behland, der Vater eines Kindes besuchte uns mit seiner Bratsche um für den Ostergottesdienst am 7. April, um 11 Uhr in der St. Martin Kirche, zusammen mit den Kindern zu proben.

Es war spannend und klappte prima, die Kinderstimmen und das vielen noch unbekannte Instrument passten gut zusammen.

Auch Herrn Behland vielen Dank für seine Bereitschaft mit uns zu musizieren.

Maike Jessen


Geburtstagsfeier für ältere Gemeindeglieder

Am 14. Juli 2010 findet um 15 Uhr wieder die Geburtstagsfeier für Seniorinnen und Senioren statt.

Alle „Geburtstagskinder“ im Alter ab 75 Jahren, die von April bis Juni 2010 ihren Geburtstag feiern konnten, sind dazu mit einer Begleitperson in das Pastor- Sohrt- Haus eingeladen. Melden Sie sich gerne an: entweder telefonisch im Kirchenbüro, Tel.357, immer Montags- und Donnerstagnachmittag, oder bei einem der Mitglieder des Kirchenvorstands. Der Vorbereitungskreis deckt eine festliche Tafel im Gemeindehaus, ein abwechslungsreiches Programm wird geboten und eine kleine Blume soll die Gäste erfreuen.


Klausurtagung des Kirchenvorstandes in der Nordsee- Akademie in Leck

Vom 26.02.2010 bis zum 28.02.2010 ist der Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Steinberg in Leck in Klausur gegangen.

Um 17.30 Uhr war Anreise in Leck. Alle Mitglieder des Kirchenvorstandes sowie Marlies Jung konnten an dieser Klausurtagung teilnehmen. Dieser Umstand war schon einmal eine gute Voraussetzung für ein positives Miteinander. Nach dem Beziehen der Zimmer und dem allgemeinen Hallo, ging es gleich nach dem leckeren Abendbrot in die erste Arbeitseinheit. Es wurde intensiv gearbeitet und damit keiner etwas vergisst auch protokolliert.

Nach getaner Arbeit wurde nun eine nette fröhliche Runde am Kamin eingeläutet, in der viel gesungen und gelacht wurde.

Am nächsten Tag ging es nach der Morgenandacht wieder in insgesamt 5 Arbeitseinheiten weiter. Die gesamte Arbeitshaltung war toll, so dass wir als Kirchenvorstand viel aufarbeiten konnten, was sonst in den normalen Sitzungen zu kurz kommt. Vom Plenum ging es in die Gruppenarbeit und später wieder in die Großgruppe, so dass die verschiedenen Ergebnisse vorgetragen werden konnten.

Der Umstand, dass wir in der Akademie hervorragend bewirtet wurden, trug zum allgemeinen Wohlbefinden bei.

Insgesamt herrschte eine fröhliche, lockere Stimmung, die allen Teilnehmern gut getan hat. Bei aller Ausgelassenheit, haben wir viel geschafft, so dass alle Mitglieder zufrieden am 28.02.2010 nach Hause fahren konnten.

Das Fazit war: „Das sollten wir unbedingt wiederholen!“ Durch diese Klausur sind wir uns als Gruppe näher gekommen und haben jeden einzelnen bewusst wahrgenommen. Insgesamt kann man sagen:“ Es war wunderschön.“

Jutta Tams


75 Mal Blut gespendet - DRK überreichte Geschenk an Herrn Thedens

Dem Aufruf des Deutschen Roten Kreuzes Blut zu spenden kamen am 12. Februar 73 Personen nach. Bei all den Spendern und Spenderinnen möchte sich der Ortsverband Steinberg des DRK herzlich bedanken. Ein besonderer Dank geht an die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Steinberg, Steinbergkirche, Neukirchen- Habernis und Kalleby- Hattlund. Mit der Blutspende leisten alle freiwillig einen uneigennützigen Beitrag für die Gemeinschaft und zweigen ihr Engagement für die Mitmenschen. Auch in diesem Jahr haben viele Helferinnen einen leckeren Imbiss vorbereitet und den Spendern gereicht. Saft und Kaffee, für Erstspender auch ein Glas Sekt, sowie hübsch angerichtete Platten mit Broten trugen in bewährter Weise erheblich zur Stärkung nach dem Blutspenden bei. Für alle „Jubiläums“-Spender gab es als Dankeschön ein kleines Präsent vom DRK. Besonders zu erwähnen ist hierbei Herr Thedens aus Sterup, der bereits zum 75. Mal Blut spendete.

Bitte merken Sie sich unbedingt den nächsten Blutspende- Termin in der Schule vor: Freitag, den 20. August.

   

Noch drei weitere Termine des DRK- Ortsverbandes Steinberg: Am 21. April findet die Jahreshauptversammlung statt. Der Halbtagesausflug ist für den 5. Mai geplant, Abfahrtstermin und Ziel werden noch bekannt gegeben. Und am 4. Juni begeht der Ortsverein Steinberg das 60- jährige Bestehen. Auch diesen Termin sollten Sie sich vormerken, wir werden ab 15 Uhr im Steinberger Hof zu einem bunten Nachmittag einladen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie bei uns reinschauen. In diesem Sinne Danke und herzliche Grüße

Ihre Monika Diehl


Alles hat seine Zeit

und 14 Jahre vergehen „wie im Flug“ - so lange hat Marianne Niermann, genannt „ANNE“ in unserer Diakonie Sozialstation ihren Dienst als Pflegeassistentin versehen. Bereits 1996 absolvierte Anne einen Schwesternhelferinnenkurs und nahm im Herbst desselben Jahres ihre Arbeit bei uns auf. Treu und zuverlässig ist sie seitdem für die ihr anvertrauten Patienten/-innen vor Ort im Einsatz. Vielen Menschen hat Anne durch praktische Hilfe den Alltag erleichtert. Aber nicht immer war alles einfach und leicht, es gab auch traurige Momente. Anne musste in dieser Zeit lernen sich von ihr liebgewordenen Patienten zu verabschieden. Mit viel Ruhe, Sanftmut und Geduld hat sie den letzten Lebensabschnitt bei ihren Patienten verbracht und diese begleitet, war ihnen und ihren Familien Stütze und Halt. Und immer wieder galt es, sich danach auf neue Patienten einzulassen. Mit der ihr eigenen umsichtigen, sehr gewissenhaften und behutsamen Art hat Anne einfühlsam die Pflege und Versorgung wahrgenommen. Dies danken ihr die Patienten besonders.

Im Rahmen einer Dienstbesprechung fand sich unser Vorsitzender Herr Jacobsen ein, um Marianne Niermann zu verabschieden. Die guten Wünsche des geschäftsführenden Vorstandes und des Diakonie Teams werden Anne künftig begleiten!

Diakonie Sozialstation Gelting - Sörup - Steinbergkirche




Termine für Kinder und Jugendliche in den Sommerferien

Kinder-Kultur-Projekt im Geltinger Pastoratsgarten, Thema „Himmel und Hölle“: Vom 13.-16.7. für Kinder ab 8 Jahren mit einer Übernachtung, tollen Spielen und viel Spaß

Wildnisfreizeit in Neukirchen am Strand vom 10.-13.8. für Kinder ab 10 Jahren: 4 Tage draußen schlafen, kochen, essen, spielen, Feuer machen lernen… wie Indianer! Eine Kooperation mit dem Verein „Wildniswissen“.

Singen und Segeln: Ein besonderer Segeltörn durch die dänische Südsee für Jugendliche ab 13 Jahren vom 15.-21.8.! Wir lernen segeln auf der „Amazone“ und üben Lieder ein, die wir in den Häfen präsentieren, eine Kooperation mit dem Kirchenkreis-Jugendwerk.

Anmeldebögen für alle Veranstaltungen gibt's in Schulen, Pastoraten und auf dem Amt sowie unter 04643/686
Bernd Jochimsen


Ehrenamt

Unsere Einrichtung steht unter der Trägerschaft von sieben Ev.- Luth. Kirchengemeinden: Esgrus, Gelting, Gundelsby- Maasholm, Quern- Neukirchen, Sörup, Steinberg und Sterup. Gemeinsam mit 16 Kommunalgemeinden unseres Einzugsgebietes bilden sie das „schützende Dach“ unserer Diakonie Sozialstation und arbeiten seit Generationen einvernehmlich zusammen.

Unsere Einrichtung verfolgt ausschließlich gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke. In unserer Satzung ist u. a. festgehalten, dass die Aufgaben unseres Pflegedienstes die Versorgung der Bevölkerung mit ambulanten Diensten im Bereich der Kranken-, Haus-, Alten-, Familienpflege und sonstigen sozialen Dienstleistungen ist; ebenso wie damit verbundene Beratungen und Unterstützung bei schriftlichen Angelegenheiten.

Aber nicht nur die praktische medizinische, hauswirtschaftliche und pflegerische Verrichtung in der Häuslichkeit unserer Patienten ist zu bewältigen, es gilt ebenso die betriebswirtschaftlichen Notwendigkeiten gut zu organisieren und richtige Entscheidungen zu treffen. Zu diesem Zweck haben die 23 Trägergremien einen geschäftsführenden Vorstand eingesetzt. Hier sind ehrenamtlich je 3 Vertreter aus den kirchlichen und 3 Vertreter aus den politischen Gemeinden vertreten. Wohlgemerkt, diese Arbeit ist unentgeltlich, es findet keinerlei Vergütung statt, also Ehrenamt in seiner ureigensten Form.

Dieses Gremium tagt einmal monatlich und trifft erforderliche Entscheidungen. Zu den übertragenen Aufgaben zählen z.B. die Gestaltung der Organisations- und Leitungsstrukturen, die Aufnahme neuer Arbeitsbereiche, ebenso wie deren Einschränkung. Mitarbeiterinnen müssen eingestellt (manchmal auch entlassen) werden, ebenso wird über die Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungsträgern und Kooperationspartnern entschieden. Und ständig heißt es „up to Date“ zu sein: anstehende MDK Prüfung und die dazugehörenden Transparenzkriterien, Datenträgeraustausch mit den Krankenkassen, Fortbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter/ -innen nach dem neuesten Stand pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse, Qualitätsarbeit, Anschaffungen, Umbaumaßnahmen und viele weitere Erfordernisse, die aus dem Alltagsgeschäft erwachsen. Die Leistungsbereitschaft unseres geschäftsführenden Vorstandes und die damit verbundene Offenheit für Neuerungen und Wandlungen auf allen Ebenen sind erheblich. Zuverlässig stehen uns unsere Trägervertreter zur Seite, schaffen eine vertrauensvolle Atmosphäre, wahren Verschwiegenheit, lassen Entwicklungen zu, setzen Grenzen wo es notwendig ist und haben ein offenes Ohr für unsere betrieblichen Anliegen. Unsere Einrichtung geht einen Weg, der uns Mitarbeitern/-innen die Möglichkeiten schafft, unsere Patienten optimal zu versorgen. Unser Miteinander ist von Achtung und gegenseitiger Toleranz geprägt, jeder von uns hat das Gefühl wertvoll zu sein, jeder eingebrachte Beitrag wird geachtet, wir lernen aus unseren Fehlern und verbessern unsere Arbeit. Dies ist uns möglich Dank unseres geschäftsführenden Vorstandes - macht weiter so!

Euer Team der Diakonie Sozialstation Gelting Sörup Steinbergkirche


Neu seit Januar 2010: Denksportgruppe Sechzig - plus

jeden 2. Donnerstag im Monat von 10 Uhr bis 11 Uhr im Gemeinderaum Steinbergkirche

Ganzheitliches Gedächtnistraining gibt es für alle Altersgruppen. Übungen zur Konzentration, Merkfähigkeit, Wortfindung sind genauso enthalten wie Entspannungs- und Kreativübungen. Beide Gehirnhälften sollen angesprochen werden, die rationale Gehirnhälfte und die andere Gehirnhälfte, die die Gefühle und die Kreativität steuert. So hat unsere Mitarbeiterin Eva Eder an einer umfassenden Ausbildung zur Gedächtnistrainerin beim Bundesverband für Gedächtnistraining teilgenommen.

Sie arbeitet in ihren Gruppen nach dem Motto: nicht die Leistung steht im Vordergrund, sondern Freude, Humor, Spaß beim Denken, Kreativität und das Miteinander. Es ist wichtig regelmäßig zu trainieren, und dies heiter und spielerisch mit Phantasie und Freude zu genießen.

Wir laden Sie herzlich zum Mitmachen ein und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Ihre Diakonie Sozialstation Gelting Sörup Steinbergkirche


Die nächste Ausgabe des Gemeindebriefs För-di erscheint Ende Juni 2010, Redaktionsschluss ist am 10. Juni 2010. Artikel und Beiträge sind herzlich willkommen. Texte können in jeder Form - also auch handschriftlich oder in Maschinenschrift - übersandt werden. Dankbar ist die Redaktion, wenn die Texte bereits auf Diskette erstellt wurden oder wenn sie als Email übersandt werden. Emails richten Sie bitte an die Adresse kirchenbuero-stbg@t-online.de. Die Gemeindesekretärin Marlies Jung fügt dann Ihre Texte der Ausgabe von För di hinzu.
In der Fassung des Gemeindebriefes für diese Internetseite werden die Namen der Personen bezüglich der Amtshandlungen wie Taufe, Trauung, Konfirmation und Beerdigung aus Datenschutzgründen nicht genannt.