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Erntedank - Warten auf Gott
Aller Augen warten auf dich, Herr, denn du gibst ihnen Speise zur rechten Zeit.
So steht es in Psalm 145, Vers 15, und es ist die Überschrift über dem Erntedankfest in jedem Jahr. Und da steckt immer wieder die Dankbarkeit in diesen Worten, aber auch der leise oder laute Zweifel: „Speise zur rechten Zeit“, und was ist mit den Hungernden dieser Welt?
Der Vers weckt zahlreiche Gedanken. Aber einen, der sich hinter den anderen fast versteckt hat, den will ich hervorheben. Er steckt im Wort „warten“. Aller Augen warten auf dich.
Stimmt das überhaupt? Warten wir stattdessen nicht eher auf die nächste Hiobsbotschaft? Wir warten andauernd, aber oft gerade nicht auf Gott, sondern auf Menschen, und nicht auf das Gute, sondern meist auf das Falsche.
Wir erwarten aus der falschen Richtung, weil wir fast immer nur von Menschen erwarten, und immer weniger oder gar nicht mehr von Gott. Dabei können Menschen und Technik, Menschen und Erfolg, Menschen und Politik zusammen doch immer nur einen gewissen Teil des Lebens bearbeiten und unsere Erwartungen stillen. Der sehr viel größere Teil des Lebens wird auch noch in tausend Jahren unerforscht und unbeherrschbar sein und sich wie schon immer unserer Kontrolle ganz und gar entziehen.
Ich denke, wir haben die Verbindung zum Warten mit der richtigen Blickrichtung verloren. Wir warten in die falsche Richtung und verpassen dadurch manches: Es ist ein bisschen wie bei den Kindern, die es ja angeblich geben soll, die nicht mehr wissen, dass Milch von Kühen kommt und Brot vom Feld. So haben wir die Verbindung zwischen innerer Geborgenheit und Gott im Himmel und zwischen Halt im Leben und Gottvertrauen verloren.
Mancher wird sich vielleicht fragen: „Ist das eigentlich ein Problem?“ Ich frage zurück: Wer unter uns ist eigentlich so recht zufrieden mit dieser Zeit und den Fragen, die sie stellt und den Dingen, auf die sie wartet? Wer ist eigentlich damit zufrieden, dass immer und immer mehr Leistung gefordert wird und trotzdem die Zukunft ungewiss ist? Wer ist eigentlich zufrieden damit, dass inzwischen weniger Familien halten, als dass welche zerbrechen? Wer ist eigentlich zufrieden damit, dass unsere Kinder und Jugendlichen nicht mehr selbstverständlich eine berufliche und sonstige Zukunft haben?“
Die Alternative zu all dem kann sein, die Verbindung zu Gott neu und immer wieder neu aufzunehmen, indem wir bestimmte Fragen wiederentdecken und so bestimmte gute Verbindungen im Leben:
Aller Augen warten auf dich, Herr, denn du gibst ihnen Speise zur rechten Zeit.
Was bedeutet dieses Warten auf Gott? Es bedeutet, eine Verbindung zum Leben zu bekommen, die frei ist von Erfolgsdruck, frei von Verurteilung, frei von Bewertung. Gott kennt und liebt Menschen, unabhängig von ihrem Status, sogar unabhängig von ihrem jeweiligen Tun. Wer sich an Gott wendet, stößt auf offene Ohren; auf den, der niemals mit dem Finger auf uns zeigt; auf den, dem man die ganzen Tiefen der eigenen Seele zeigen und Heilung erwarten darf. Wer sich an Gott wendet, darf Hoffnung erwarten. Hoffnung, die mit Katastrophen und der Traurigkeit sogar noch wächst. Wer sich an Gott wendet, geht niemals verloren, nicht einmal im Sterben.
Von daher möchte ich einfach nur einladen, diesen besonderen und wichtigen Tag dafür zu nutzen, an der Verbindung zu Gott noch einmal wieder neu zu arbeiten. Ich möchte einladen, immer wieder neu nach Gott zu fragen, ihn mit hineinzunehmen in unser tägliches Leben.
Es ist gut für uns, auf Gott zu warten - von ihm etwas zu erwarten. Es ist gut, wenn wir eine Verbindung zu Gott haben. Es hilft uns zu leben.
Lebendiger Adventskalender in der Nieharde - wer macht mit?
Haben Sie Lust, an einem Abend im Advent mit einer kurzen Andacht um 18 Uhr ein „Fenster“ des Lebendigen Adventskalenders zu öffnen? Die Kirchenregion Nieharde wird auch 2011 wieder den Lebendigen Adventskalender durchführen, der Ihnen die Möglichkeit gibt zum Mitmachen: vielleicht mögen Sie ein Fenster mit dem entsprechenden Datum gestalten und eine Geschichte erzählen, mit Nachbarn musizieren, mit den Teilnehmenden singen oder ein Gedicht vortragen? Nur 20 Minuten sollte diese Andacht dauern. Unsere Kirchengemeinde Steinberg hat vier, höchstens fünf, Termine zu vergeben, falls Sie Lust haben mitzumachen oder noch Fragen zur Durchführung haben, melden Sie sich doch bitte bis zum 10. November bei Jutta Tams, Tel. 7566, oder im Kirchenbüro, Tel. 357.
„Unser Leben als Gemeinde“
Unter diesem Motto gestalten Pastorin Susanne Thiesen, Pastor Rick Simpson und der Besuchsdienst unserer Kirchengemeinde zusammen den Gottesdienst am Sonntag, den 4. September um 10 Uhr in St. Martin.
Rick Simpson ist Pastor der anglikanischen Kirche von England in der Diözese Durham, einer Partnerdiözese der Nordelbischen Kirche. Er ist Direktor der Ausbildung der Vikarinnen und Vikare in der „Lindisfarne Regional Training Partnership“, einer gemeinsamen Weiterbildungsstätte der anglikanischen Diözesen Durham und Newcastle. Zudem arbeitet er als Gemeindepastor in Brancepeth.
Herzliche Einladung zu diesem besonderen Gottesdienst.
Neue Altardecke
Vielleicht ist es Ihnen auch schon einmal aufgefallen: Unsere Altardecke ist mit der Zeit wirklich in die Jahre gekommen. Sie ist teilweise gar nicht mehr schön anzusehen und noch dazu passte sie nie ganz genau auf unseren Altar. Außerdem hatten wir bisher keinen Ersatz, wenn sie wieder einmal aufwändig gereinigt werden musste. Sie haben bestimmt schon einmal bemerkt, dass es auch Zeiten gibt, in denen wir gar keine Altardecke auf dem Altar hatten.
Aus diesem Grund hat sich der Kirchenvorstand auf die Suche gemacht, wer uns wohl helfen könnte. Und wir haben uns sehr gefreut, als Antje Kromann aus Steinberg gerne zusagte, für unsere Kirche eine neue Altardecke zu gestalten! In aufwändiger Arbeit nahm sie Maß in unserer Kirche und gestaltete liebevoll in Hardanger-Sticktechnik bei sich Zuhause die Verzierungen der Altardecke. Dabei werden nach Befestigung der Motivränder mit Hilfe des Plattstichs die befestigten Gewebefäden innerhalb des Motivs ausgeschnitten und fadenweise ausgezogen. Die aus vier Gewebefäden bestehenden Fadengruppen werden umwickelt, so dass dichte und fest umstickte Stege entstehen. Diese zeitintensive Technik hätten wir als Kirchengemeinde sicherlich nie in Auftrag geben können, wenn Frau Kromann dies nicht ehrenamtlich getan hätte! Deshalb möchte ich an dieser Stelle einmal Werbung machen: Wenn Ihnen die Arbeit gefällt und Sie selbst etwas in Hardangertechnik suchen, dann wenden Sie sich doch an Frau Kromann, Süderstraße 6 in Steinberg!
Zusätzlich zu der Altardecke hat diese dann auch noch passend dazu Abdecktücher für unser Abendmahlsgeschirr bei den Abendmahlsfeiern entworfen und gefertigt. Sowohl die Decke als auch die Tücher sind wirklich wunderschön geworden und der Kirchenvorstand kann sich gar nicht genug bei Frau Kromann bedanken!
Um diese schöne Arbeit langfristig auch vor Kerzenwachs und Blütenstaub zu schützen, haben wir beschlossen, diese zusätzlich mit einer Glasplatte abzudecken. Sobald die fertig ist, können Sie die neue Decke auf unserem Altar bewundern. Kommen Sie doch einmal nach dem Gottesdienst nach vorne und schauen Sie sich diese Arbeit aus der Nähe an!
Pastor Sascha Scholz
KonfiCamp 2011
Auch in diesem Jahr machten sich unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden auf den Weg nach Neukirchen ins KonfiCamp. Auf dem KonfiCamp wird dabei quasi ein ganzes Jahr Konfirmandenunterricht komprimiert in einer Woche absolviert. Die besondere Gestaltung des Camps erlaubt dabei eine ganz andere Art des Unterrichtens und des Lernens: Eine Woche lang wird gemeinsam unter einfachen Bedingungen miteinander gelebt, gegessen und geschlafen, gelernt, und auch religiöses Miteinander eingeübt.
In diesem Jahr haben wir im Unterricht z.B. das Thema Taufe behandelt und durften in unserer Konfirmandengruppe Frau Prof. Dr. Sabine Bobert von der Universität Kiel begrüßen, die den Jugendlichen die Zusammenhänge von Taufe und Mystik nahe brachte. Weiterhin haben wir uns mit den Lebensbedingungen in Afrika beschäftigt, indem Jens Haverland, der gerade erst von einem Jahresaufenthalt an einer Bibelschule in Tansania zurückgekehrt ist, von der dortigen Zeit berichtete und die Konfirmandinnen und Konfirmanden auch selbst mit Alltagsgegenständen aus Tansania und geliehenen Geräten aus dem Museum in Unewatt die Lebenssituation der Menschen dort nachempfinden konnten. Z.B. unter der Frage: „Wie ist das eigentlich ohne Strom?“ Weiterhin wurden biblische Geschichten als Fotostories nachgespielt und als Comic gezeichnet. Und wir haben uns mit dem Thema Abendmahl beschäftigt und das Abendmahl in der wunderschönen Kirche in Neukirchen miteinander in einer sehr stimmungsvollen Andacht gefeiert.

Neben dem Unterricht wurden jeden Nachmittag verschiedene Workshops angeboten, die von sportlichen Aktivitäten über Spiele, Bastel- und gestalterische Aktionen, Chorarbeit, einer Band mit sehr guter, technischer Ausstattung bis zum Entdecken unserer Schöpfung unter Anleitung eines Biologen, der die gesamte Zeit mit uns auf dem Camp verbrachte, reichten. Natürlich haben wir auch die hervorragende, direkte Lage am Wasser genutzt und sind unter fachlicher Aufsicht jeden Tag zum Baden gegangen.
Am Sonntag wurden ein Konfirmand und andere Menschen aus unserer Gemeinde in der Flensburger Förde im Rahmen des großen Jugendgottesdienstes mit über 300 Menschen getauft. Dies ist sicher ein unvergessliches Erlebnis. Ebenso sind den Konfirmandinnen und Konfirmanden die gemeinsamen Abendandachten in der Neukirchener Kirche in Erinnerung geblieben. Man stelle sich einmal vor: Fast 160 Jugendliche in einer kleinen Kirche und man kann beim Gitarrensolostück zum Ausklang eine Stecknadel fallen hören, so leise ist es! Das ist so sicher nur in einer Atmosphäre, wie sie auf dem KonfiCamp vorherrscht, denkbar.
Und so herrschte die gesamte Zeit über eine gute Stimmung auf dem Camp, auch wenn das Wetter es, vor allem in den letzten Tagen, nicht so gut mit uns meinte. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden unserer Gemeinde und auch unser Team konnten viele gute Eindrücke mit nach Hause nehmen und so fiel der Abschied am Ende auch sichtlich schwer und so manche Träne wurde geweint.
Nach den Ferien geht es nun mit dem neuen Konzept des Konfirmandenunterrichts weiter, das bis zur Konfirmation im Mai monatlich ein Treffen über 4 Stunden jeweils an einem Samstagvormittag vorsieht. Diese Umstellung ist nötig geworden, weil die Jugendlichen immer später aus der Schule nach Hause kommen und ein sinnvoller Unterricht, nachdem sie zum Teil 9 Stunden in der Schule verbracht haben, nicht mehr möglich war. Ich freue mich auf die vor uns liegende Zeit und natürlich auch schon auf das KonfiCamp im nächsten Jahr!
Pastor Sascha Scholz
KonfiCamp 2012
Ankündigung für die Konfirmanden des Jahres 2013: Termin KonfiCamp 2012!
Wir bitten die Eltern der Jugendlichen, die im Frühjahr 2013 konfirmiert werden wollen, sich schon einmal folgenden Termin zu merken: Das Konfi- Camp, dessen Teilnahme für die Konfirmation verpflichtend ist, weil dort mindestens die Hälfte der Unterrichtseinheiten der gesamten Konfirmandenzeit behandelt wird, findet vom 19. - 26.Juli 2012 in Neukirchen statt.
Bitte merken Sie diesen Termin vor und planen Sie ihn in Ihre Urlaubsplanung fest mit ein!
Christliche Pfadfinder treffen sich im September und November
Wegen der Elternzeit meines Mannes findet die Meutenstunde erst einmal nur am 8. September, am 15. September und am 22. September statt. Danach sind wir bis Mitte November nicht zu erreichen.
Danach findet die Meutenstunde ab dem 24. November wieder regelmäßig wie gewohnt zwischen 15.00 Uhr und 16.30 Uhr statt. Bis dahin langweilt Euch nicht zu sehr ohne mich!
Herzlich gut Jagd, Melanie
Frauenfrühstück in der Nieharde: Ist die Familie noch zu retten?
Unter diesem Thema steht das 17. Frauenfrühstück in der Nieharde. Es geht dabei um die Chancen und Herausforderungen im generationenübergreifendem Zusammenleben von Familien. Wo ist Wandel nötig und was wollen wir bewahren? Susanne Thiesen, Ökumenische Arbeitsstelle Schleswig Flensburg, wird mit uns darüber nachdenken. Das Frauenfrühstück findet am Sonnabend, 29. Oktober 2011 von 9.00 - 11.30 Uhr im Gemeindehaus der Kirchengemeinde Quern-Neukirchen statt.
Informationen und Anmeldung bis zum 25.10.11 bei Christine Matzen, Tel.: 04635-770
Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah. (Wolfgang von Goethe - natürlich)
Getreu diesem Motto unternahm die Kirchengemeinde am 17. August einen Ausflug nach Kappeln.
Mit 19 Personen, verteilt auf mehrere Privatautos, ging es zunächst zur Mühle Amanda, einem Wahrzeichen Kappelns. Hier begrüßte uns Frau Ute Hoeschen, die uns durch die Stadt geleiten wollte. In dieser ersten Station, einer Holländer-Mühle, befindet sich heute das Standesamt. Frau Hoeschen lud uns ein, an einer gespielten Trauungszeremonie teilzunehmen.
Bei herrlichem Sonnenschein ging es dann zu Fuß durch die Stadt. Besonders beeindruckt waren wir von dem alten Friedhof mit seiner langen Lindenallee. Immer wieder gab Frau Hoeschen kleine Anekdoten von den Dreharbeiten zu der Fernsehserie „Der Landarzt“ zum Besten. Dieser Fernsehserie, in der Kappeln bekanntlich „Deekelsen“ heißt, verdanken es Stadt und Umgebung, dass so viele Touristen zum Besuch kommen. Dies ist wichtig, denn Kappeln hat in den letzten Jahren viele ihrer Arbeitgeber verloren: Bundeswehr, Behörden und Unternehmen haben die Stadt verlassen.
Ein Höhepunkt war die Besichtigung der Nikolaikirche, erbaut von dem Baumeister Adam Richter, der ein Schüler des Baumeisters war, der den Hamburger Michel schuf. So erklärt sich auch die Ähnlichkeit beider Kirchen. Wir staunten über den Gudewerdt-Altar mit seinen geschnitzten Figuren und den Wappen der Familie von Rumohr.
Am „Pierspeicher“ am Hafen endete schließlich der interessante Rundgang. In dem ehemaligen großen Getreidespeicher befindet sich jetzt ein modernes Restaurant, in das wir zu Kaffee und Kuchen einkehrten.
Ein schöner Abschluss dieses Nachmittags war der Besuch der Kappelner „Schokoladen-Küche“, wo viele von uns Pralinen und Schokoladentäfelchen erwarben. So wird dieser Nachmittag auch zu Hause noch einen süßen Nachgeschmack haben.
Vielen Dank den beiden Organisatorinnen Jutta Tams und Helga Lempelius, die diesen Ausflug ermöglichten. Man muss nicht weit reisen; auch in der näheren Umgebung gibt es Interessantes und Lehrreiches zu sehen. Und besonders viel Freude macht es in einer fröhlichen Gemeinschaft.
Anne Terasa
23 Trägergemeinden einmütig auf dem Weg:
Eine Umorganisation der Einrichtungsrechtsform des Krankenpflegeverbandes Ostangeln Diakonie Sozialstation Gelting Sörup Steinbergkirche ist erforderlich geworden, um eine geordnete Rechts-sicherheit bzw. -grundlage herzustellen.
Die Pröpstin Frau Johanna Lenz - Aude und Herr Krause (Verwaltungsleiter des Kirchenkreises Schleswig-Flensburg) haben am 10.5.2011 ausdrücklich erklärt, dass eine Gründung der gGmbH mit den 7 Kirchengemeinden und den 16 politischen Gemeinden als gleichberechtigte Gesellschafter anzustreben ist. Das Verhältnis 20% kirchliche Gemeinden und 80 % politische Gemeinden soll sich in der neu zu bildenden Rechtsform wiederfinden. Die Erhaltung der bisherigen guten Zusammenarbeit und der gewachsenen Strukturen lag allen Beteiligten am Herzen und wurde in mehreren Sitzungen des geschäftsführenden Vorstandes vorbereitet.
In der Sitzung des gemeinsamen Ausschusses am 30. Mai 2011 ist dann von allen Vertretern der beteiligten 23 Trägergemeinden Einvernehmen darüber erzielt worden, dass das Wirken der Einrichtung auf gar keinen Fall gefährdet werden darf. So war es dann erforderlich in allen 23 beteiligten Trägergemeinden die entsprechenden Beschlüsse zur Gründung einer gGmbH einzuholen.
Von Anfang an stand fest: Alle bestehenden Rechte und Pflichten werden seitens des Arbeitgebers ebenso wie seitens aller Mitarbeiterinnen erhalten bleiben; lediglich die Rechtsform musste eine neue Ordnung finden.
Es wurde von der Pröpstin ausdrücklich hervorgehoben, dass die Umwandlung/ Übergabe so geschehen soll, dass nur die rechtlichen Zweifel ausgeräumt werden, um auf gar keinen Fall die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den kirchlichen und politischen Gemeinden zu gefährden.
Entsprechend der bisher geltenden Satzung wird das gesamte erwirtschaftete Anlage- und Umlaufvermögen in die zu gründende gGmbH des Krankenpflegeverbandes Ostangeln Diakonie Sozialstation Gelting-Sörup-Steinbergkirche einfließen. Das Stammkapital der gegründeten gGmbH wurde von der bisherigen Einrichtung aufgebracht; es ist keine finanzielle Zahlung durch die beteiligten Trägergemeinden erforderlich geworden. Alle bisher entstandenen Rechte und Pflichten für die Arbeitnehmer wie auch die Verpflichtung des Arbeitgebers gingen auf die neu gegründete Gesellschaft über; so wird u.a. nach wie vor der KAT(Kirchliche Arbeitnehmerinnen Tarifvertrag) Anwendung finden, so dass keine finanziellen Veränderungen für die Mitarbeiter/-innen entstehen werden.
Der Name der Einrichtung hat bei den Ärzten, Krankenkassen und medizinischen Einrichtungen „einen guten Ruf“ und soll deswegen erhalten bleiben. Das aktuelle Prüfergebnis der MDK-Prüfung mit der Benotung 1,1 spricht hier für sich.
Nachdem all dies (und noch einiges mehr) geklärt und besprochen war, trafen sich alle 23 Gesellschaftsvertreter zu einer Gründungsversammlung. In einer umfangreichen Unterschriftenaktion wurde dann fleißig unterschrieben und gesiegelt, an dieser Stelle ein großer Dank an alle ehrenamtlich Beteiligten für die erbrachte Geduld - zeigt es uns Mitarbeitern doch, wie sehr sich alle 23 Trägergremien für den Erhalt unserer Einrichtung einsetzen.
Im Namen aller Mitarbeiterinnen möchten wir Ihnen Allen für den Erhalt der Strukturen danken, wir werden unsererseits auch alles dafür tun, damit es weiterhin allen gut gehen kann.
Einladung:
Alle Trägergemeinden feiern am 25. September um 11 Uhr in der Kirche in Gundelsby gemeinsam den großen Nieharde- Diakonie- Gottesdienst. Dazu sind alle herzlich eingeladen, die sich der Station verbunden fühlen. Patienten und ihre Angehörigen, Gemeindevertreter und Mitarbeitende, machen sich gemeinsam stark für den Erhalt „unserer“ Station.

Neue Weihnachtsaktion in der Nieharde: „Schuhkarton voller Freude“
Liebe Beteiligte an der Weihnachtsaktion,
seit vielen Jahren werden in Angeln jedes Jahr im November fleißig Schuhkartons gepackt. Im letzten Jahr liefen in unserer Sammelstelle in Quern ca. 600 Päckchen ein. Zugleich wuchs die Kritik an der Aktion Weihnachten im Schuhkarton. Der Runde Tisch in der Nieharde, der für das Projekt verantwortlich ist, beriet daraufhin über die Kritik und kam zu dem Schluss, dass einerseits die Schuhkarton Aktion nicht aufgegeben werden sollte, andererseits die umstrittenen Methoden von „Samaritian‘s Purse“ (der Organisation, die hinter „Weihnachten im Schuhkarton“ steht) nicht weiter unterstützt werden sollten.
Die Ehrenamtlichen, die sich bisher um den Schuhkarton gekümmert hatten erklärten sich bereit für eine Alternative zu sorgen und so wurde ein neues Projekt geboren: Schuhkarton voller Freude.
Hinter dem Schuhkarton voller Freude stehen die Kirchengemeinden der Nieharde. Die Arbeit findet überwiegend ehrenamtlich statt, so wandern keine Spenden in die Verwaltung einer großen Organisation. Das Logo beispielsweise wurde von Wolfgang Buchholz aus Neukirchen entworfen.
Ca. 1/3 der Päckchen bleiben in Norddeutschland. In Neumünster befindet sich die zentrale Unterkunft für Menschen, die auf ihrer Flucht vor Armut und Krieg nach Schleswig-Holstein kommen. Unabhängig davon, ob ihre Asylanträge rechtlich oder moralisch gerechtfertigt sind, hilft und berät sie das Cafe Vis a Vis der Diakonie Altholstein. Ca. 2/3 der Pakete werden über zwei rumänische Projekte verteilt. Das Theotokos Centre in Clui betreut minderjährige Mütter und Familien, die in Schwierigkeiten geraten sind. Ein weiteres Projekt des Theotokos Centre versucht „Schulabbrechern“ zu einem Schulabschluss zu verhelfen. An allen drei Stellen werden die Päckchen in einer Weihnachtsfeier verteilt.
Für diese Projekte wünschen wir uns auch in diesem Jahr, dass wieder viele liebevoll gepackte Schuhkartons auf die Reise gehen und ein Kind über ein Kuscheltier oder eine warme Mütze jubelt. Machen Sie doch einfach mit.
Packen Sie einen Schuhkarton in Geschenkpapier ein, füllen ihn mit Schulsachen, einem Plüschtier, einer Tafel Schokolade oder ähnlichem und bringen Sie den Schuhkarton bis zum 17.11.2011 ins Gemeindebüro. Bitte unterstützen Sie uns zudem mit 4 €, damit wir Ihren Schuhkarton der Freude zu einem Kind in Neumünster oder Rumänien transportieren können. Flyer mit mehr Informationen liegen ab Mitte September aus.
Sandra Limke
Pastor Philipp Reinfeld
Pastor Scholz geht in Elternzeit
Liebe Gemeindeglieder,
wie Sie bestimmt alle mitbekommen haben, durften meine Frau und ich uns im letzten Jahr über die Geburt unseres Sohnes Hannes freuen. Die ersten 12 Monate ist meine Frau in Elternzeit gegangen und hat ihr Studium ruhen lassen. Ab dem 18. September werde nun ich für 2 Monate Elternzeit nehmen. Während dieser Zeit bin ich nicht im Dienst.
Für diese Zeit wird es natürlich eine Vertretung für alle Bereiche der pastoralen Arbeit geben. Das wird Pastor Thomas Röhlk sein, dem bereits in unserer Nachbargemeinde Esgrus die Vakanzverwaltung übertragen wurde.
Ich freue mich sehr, dass ich die Möglichkeit habe, mich in diesen 2 Monaten ganz und gar unserem Sohn zu widmen und so ungetrübt durch Arbeit Anteil an seiner Entwicklung haben kann.
Rechtzeitig zum Ewigkeitssonntag und zur Adventszeit werde ich dann wieder in vollem Umfang meinen Dienst fortführen.
Herzliche Grüße, Pastor Sascha Scholz
Moin, moin!
Mein Name ist Thomas Röhlk. Ich bin zurzeit Pastor für Vertretungsaufgaben im Kirchenkreis Schleswig-Flensburg. In der Elternzeit von Pastor Scholz von Mitte September bis Mitte November werde ich ihn vertreten.
Bevor ich Vertretungspastor wurde, war ich mehr als 17 Jahre Gemeindepastor an der Friedenskirche in Flensburg Weiche. Schimmel im zugehörigen Pastorat und seine Auswirkungen ließen mich krank werden und führten letztendlich zu dem Entschluss, die Pfarrstelle dort aufzugeben. Nach einer längeren Krankheitsphase bin ich seit April 2010 wieder im pastoralen Dienst tätig.
Schwerpunkte meiner Vertretungsarbeit hier in Steinbergkirche werden die Gottesdienste, Taufen, Trauungen, Beerdigungen und Seelsorge sein.
Ich danke an dieser Stelle schon einmal für die freundliche Aufnahme durch die Menschen, die ich in der kurzen Zeit bisher schon kennen lernen durfte und freue mich auf ein gutes Miteinander. Möge Gott uns mit seinem Segen in dieser Zeit begleiten und mögen wir seine Gegenwart spüren können.
Pastor Thomas Röhlk
Rückblick auf die Nieharde - Kinderbibelwoche 2011
Wir freuen uns über eine glückliche und fröhliche Kinderbibelwoche, trotz des schlechten Wetters, die uns mit 32 Kindern, 6 Teamern und Pastor Reinfeld zu einer wunderbaren Gemeinschaft vereinte. Themen der Woche waren Auszüge der Bergpredigt. Bei einer morgendlichen Andacht in der Querner Kirche durfte jeder eine Kerze anzünden und erwähnen, was ihn froh oder traurig machte. Anschließend sahen wir ein Anspiel über Jesus und drei seiner Jünger bei der Bergpredigt. Später wurde anhand eines Beispiels das Gleichnis gezeigt “Von dem klugen Baumeister, der sein Haus auf Felsen baute, und dem dummen Baumeister, dessen Haus auf Sand den Fluten und Stürmen nicht standhält.“ Dieses wurde in Bezug auf unser Leben geschildert, das mit Jesus einen festen Grund hat und ohne Ihn haltlos ist. Danach begaben wir uns zu den Bastelstationen. Jedes Kind baute aus einem Schuhkarton eine tolle Hauskreation.
Am 2. Tag sahen wir zum Thema „Ihr seid das Licht der Welt und das Salz der Erde“, ein Anspiel aus heutiger Zeit, indem ein missmutiger, schlecht gelaunter Mensch, durch einen freundlichen, hilfsbereiten Menschen aufgebaut wurde (ein Lichtblick). Auch durften wir die Würze eines Salzkornes probieren. So wurde uns verständlich gemacht, dass wir die Würze (Salz) der Erde und das Licht der Welt sein sollen. Gebastelt wurden wunderschöne, selbstgestaltete Kerzen oder buntbeklebte Windlichter und Handabdrücke aus Salzteig. Es war toll zu beobachten, wie die Kinder sich untereinander halfen, füreinander da waren und großes Verständnis zeigten, dass nicht alle gleichzeitig an einer Bastelstation arbeiten konnten.
Am nächsten Tag wurden die himmlischen Schätze den irdischen Schätzen gegenübergestellt. Wir sahen einen Film über ein 3. Weltkind, das nur wenige Dinge zum Leben hatte, und somit einen krassen Unterschied zu unserem Leben im Überfluss sichtbar wurde. Wir haben gestaunt mit was für klugen Kindern wir es zu tun hatten, die sehr schnell verstanden was wirklich wichtig ist. Es gab eine super Schatzsuche, es wurden kleine Schatzkästchen gebastelt und verziert, und anschließend mit himmlischen Schätzen gefüllt.
Am letzten Tag ging es um die Versöhnung. Nachdem wir etwas über Streit und Versöhnung erzählt bekommen hatten, und uns etwas erklärt wurde über das Trostpflaster für Leib und Seele, bastelte jedes Kind eine Pflastertasche, welche mit ein paar Wundpflastern gefüllt wurden. So kann jedes Kind, in kleiner Not helfen. Die Kinder malten auch sehr gekonnt Fensterbilder zu den verschiedenen Themen, und zeigten sich sehr kreativ an einem großen Bergpanoramabild. Es wurde natürlich auch sehr viel gespielt und gesungen mit musikalischer Begleitung, wobei viel Freude und kräftige Stimmen zum Vorschein kamen.
Nicht zu vergessen ist das leckere Frühstück, das uns Christa Möller und Waltraut Wilms jeden Tag zubereitet haben. Am Sonntag fand der Abschlussgottesdienst statt, in dem die Kinder großen Einsatz zeigten und Pastor Reinfeld in seiner Predigt noch einmal die vergangenen Tage Revue passieren ließ, so dass die Eltern jetzt einen Zusammenhang der gebastelten Dinge und der Themen erklärt bekamen. Wir haben uns sehr gefreut, dass so viele Eltern den Gottesdienst besucht haben.
Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten und natürlich die Kinder!
Angelika Prischtscheptschuk
Tauftermine
Die nächsten Tauftermine in unserer Gemeinde sind: 30.10. und 27.11.
Bitte melden Sie sich sehr bald im Kirchenbüro (Tel. 357), wenn Sie sich für einen Termin entschieden haben.
Ein tolles Fest
Am 1. Juli 2011 wurde unsere Tochter, Lena Marie, im Rahmen des Schulabschlussgottesdienstes getauft.
In der Gemeinschaft der Kinder des evangelischen Kindergartens, vor allem in der der Kunterbuntgruppe, wurde die Taufe zu einem unvergesslichen Erlebnis für uns und unsere Tochter.
Mit diesem Text möchten wir uns nochmals herzlich für die tollen Geschenke und die schöne Gestaltung der Taufzeremonie bei allen Kunterbunt - Kindern (inkl. Eltern), bei Maike Jessen, Doris Thomsen sowie bei Herrn Pastor Scholz bedanken.
Allen „Schulis“ wünschen wir einen guten Start in der Schule und viel Erfolg im neuen Lebensabschnitt.
Familie Netzel
Kleidersammlung für Bethel
In der Zeit vom 19. bis zum 24. September findet auch in diesem Jahr wieder die Kleider- Sammlung für die v. Bodelschwinghschen Stiftungen in Bethel statt. Gesammelt wird gut erhaltene Kleidung und Wäsche, Handtaschen Plüschtiere, Pelze und Federbetten, die jeweils gut verpackt sind. Schuhe sollten unbedingt paarweise gebündelt werden.
Es versteht sich wohl von selbst, dass nur Sachen in die Kleidersammlung gegeben werden, die noch zu gebrauchen sind. Bitte, bringen Sie nur Sachen, die Sie selbst auch noch tragen würden. Lumpen, nasse oder stark beschädigte schmutzige Kleidung gehört in den Abfall!
Abgabestelle ist die ganz rechte Garage am Gemeindezentrum, Gintofter Straße 1.
Vielen Dank für die Unterstützung der vielfältigen Aufgaben in Bethel!
Fundsachen
Auf unserem Friedhof wurde ein Silberarmreif mit sehr auffälligem Schmuckstein gefunden. Weiterhin wurde ein Silberanhänger, wahrscheinlich von einem Ohrring, gefunden. Wenn Sie ein solches Schmuckstück vermissen sollten, melden Sie sich bitte im Kirchenbüro.
Ein Kunterbuntnachmittag
Die Kinder der Gruppe Kunterbunt luden ihre Eltern zu einem Sommernachmittag (am 24. Juni) nach Glücksburg auf den großen Spielplatz ein.
Vom Treffpunkt auf dem Waldparkplatz pilgerten wir zum großen Waldspielplatz, wo es eine kleine Überraschungsvorführung von den Kindern gab. Sie stellten verschiedene Tiere dar, die Bauer Peter auf seinem Hof täglich zu versorgen hat. Außerdem konnten wir erleben, was er dann an seinem Feierabend macht.
Anschließend wurde sich natürlich ausgetobt und gespielt. Da jeder seinen Picknickkorb dabei hatte, gab es zwischendurch ein großes Picknicklager, in dem sich alle mit Genuss stärken konnten. Kringelbeißen, Sackhüpfen, Eierlaufen, Schatzsuche und ein abschließendes Lakritzschneckenwettessen rundeten den Nachmittag ab, so dass alle ausgefüllt und zufrieden nach Hause gingen.
Mit Grüßen von Frau Thomsen und Maike Jessen
Kindergartensommerausflug
Am 29. Juni fuhren wir in zwei Bussen mit 68 Kindern und Pastor Scholz nach Joldelund zum Erlebnisbauernhof von Christian Christiansen - genannt: Bauer Christian. Es erwartete uns ein von Chr. Christiansen liebevoll zusammengestelltes Programm, das uns durch den Tag begleitete. Mit viel Liebe zum Detail hat er sein Anwesen zu einem Spielgelände - welches Kinder aufs herzlichste willkommen heißt - umfunktioniert: Ein Ziegengehege, in dem uns die Ziegen Kunststücke vorführten, ein Kettenkarussell, ein echtes Jahrmarktkarussell, ein Spielhaus, eine Rutsche, eine Schildkröte und vieles mehr...
Mit Freude eroberten die Kinder das Areal bis Herr Christiansen seinen fußballfeldgroßen Fahrzeugparcours eröffnete. Das war eine Freude!! Auf umfunktionierten Rasenmähertreckern konnten die Kinder viele Runden über den Parcours drehen. Das tollste daran war, dass die Kinder selbstständig lenken, beschleunigen und bremsen konnten. Da glänzten die Augen! Anschließend sauste Bauer Christian noch mit allen Kindern (natürlich grüppchenweise) in einem Pritschenwagen wie die Feuerwehr übers Gelände, was für manchen ganz schön spannend war.
Das gemeinsame Frühstück in der großen Scheune unterhielt Herr Christiansen mit kleinen Geschichten - und dann wartete er mit seinem selbstgebauten Zug (in dessen Waggons alle Kinder passten) um mit uns in den Joldelunder Wald zu fahren. Bei einem Rundgang hörten wir die Geschichte von der Joldelunder Waldhexe die Mittwochs (also an dem Tag, an dem wir da waren) immer bei Aldi einkauft, und wir so somit nicht treffen konnten. Wir sahen aber ihren Backofen, große Ameisenhaufen und allerlei interessante Waldpflanzen. Auf einmal war die Zeit um, wir stiegen wieder in Bauer Christiansens Zug, von da aus in unsere Busse und traten den Rückweg an.
Und - wer glaubt es wohl nicht? - kaum war der Bus gestartet, hatte die ersten Kilometer hinter sich gebracht, da schliefen auch schon die ersten Kinder. Aber einig waren sich später alle: ES WAR TOLL!!
Maike Jessen für das KiGa Team
20-jähriges Jubiläum
Am 1. August durfte Maike Jessen ihr 20-jähriges Dienstjubiläum in unserem Kindergarten feiern! Nach diesem langen Einsatz für das Wohl unserer Kinder ließen es sich das Kindergarten-Team mit der Leiterin Malgorzata Niezgodzinska, die Elternvertreterin Frau Netzel, der Vorsitzende des Fördervereins unseres Kindergartens, Torsten Netzel, und Pastor Sascha Scholz trotz der Ferien- und Urlaubszeit nicht nehmen, sich auf den Weg nach Sörup zu machen, um Maike Jessen an diesem Ehrentag zu überraschen. Und eine Überraschung war es dann wirklich, denn damit hatte die Jubilarin nicht gerechnet. So konnte bei schönem Wetter ein vergnügter Vormittag im Garten verbracht werden. Der Kirchenvorstand wünscht Frau Jessen für ihre weitere Zukunft alles Gute und Gottes Segen!
Geburtstagsfeier für ältere Gemeindeglieder
Am Mittwoch, den 12. Oktober 2011, findet um 15 Uhr wieder die Geburtstagsfeier für Seniorinnen und Senioren statt.
Alle „Geburtstagskinder“ im Alter ab 75 Jahren, die von Juli bis September 2011 ihren Geburtstag feiern konnten, sind dazu mit einer Begleitperson in das Pastor- Sohrt- Haus eingeladen. Melden Sie sich gerne an: Entweder telefonisch im Kirchenbüro, Tel.357, immer Montags- und Donnerstagnachmittag, oder bei einem der Mitglieder des Kirchenvorstands. Der Vorbereitungskreis trifft sich am Montag vor dem Geburtstagsfest um 14 Uhr zur Vorbereitung im Pastor- Sohrt- Haus.
Afrika
Mein Name ist Robin Hayn und ich wohne in Steinbergkirche, genauer gesagt in der Schulstraße. Einige kennen mich vielleicht, denn ich trage mittwochs einen Teil der MoinMoin aus. 19 Jahre alt bin ich und habe gerade mein Abitur geschafft. Ich habe lange hin und her überlegt, was ich nach der Schule machen will, aber dazu später mehr. Eine Leseratte bin ich, aber ich bin auch kirchlich aktiv. Sagt Ihnen das Konficamp was? Seit drei Jahren bin ich schon als Teamerin dabei und bin auch bei anderen, kleinen Aktionen, wie dem Yourday in Schleswig dabei. Die Arbeit mit Kindern macht mir großen Spaß und auch das Wir-Gefühl im Team ist unglaublich. Außerdem war ich Rettungsschwimmerin bei der DLRG Norgaardholz. Für dieses Jahr habe ich die Mitgliedschaft gekündigt, aber sobald ich wieder zurück bin, trete ich wieder ein und werde aktiv wieder dabei sein.
Damit komme ich auch schon zu meinem nächsten Jahr. Ich mache einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst. Kurz gesagt: Ein FSJ im Ausland.
Afrika - ein Land unendlich weit und unbekannt? Ein Land mit lauter unglücklichen hungernden Menschen? Nur Hitze und wenig Wasser? Einfach nur Safari, Strand und Urlaub? Oder doch nur ein unterentwickeltes Land mit lauter korrupten Regierungen und vielen Bürgerkriegen?
Es gibt viele Klischees über Afrika. Nur welche stimmen, welche sind völlig aus der Luft gegriffen? Eines meiner Ziele ist es hinter das Bild zu sehen, welches die Medien vermitteln, ein anderes ist es den Menschen dort zu helfen. Reich - zumindest materiell nicht - sind sie ja alle nicht, aber wohl zufrieden und glücklich mit dem, was sie haben. Diese fremde Mentalität und Kultur reizt mich ungemein. Für mich ist Afrika eine fremde, faszinierende Welt, welche vieles bereithält. Deshalb gehe ich nach Afrika.
Nun habe ich selber eines dieser Klischees benutzt, welche ich versuche abzulegen. Afrika ist ein Kontinent, kein Land. Es gibt verschiedene Länder in Afrika und jedes ist anders, so wie sich bei uns auch kein Bundesland gleicht. Ich gehe nach Tansania. Ein relativ bekanntes Land, wie ich finde im Südosten von Afrika. Erst war das Land unter deutscher, dann unter englischer Kolonialherrschaft, bevor es unabhängig wurde und sich gründete. Ursprünglich waren es zweit Staaten, nun ist es einer, in dem über hundert Sprachen gesprochen werden, unter anderen Arabisch, die Bundi-Sprachen und Kiswahili. Kiswahili werde ich lernen müssen. Tansanias Hauptstadt ist Dodoma und die größte Stadt ist Daressalam. Dort werde ich am 29.8.2011 landen nach einem langen Flug. Voraussichtlich zwei Wochen werde ich in Daressalam sein und einen Sprachkurs absolvieren. Danach geht es nach Chikuwe weiter, ein kleines Dorf zwischen Masasi und Ndanda, auf der Landkarte liegt es bei Lindi. Allerdings ist es so klein, dass es auf der Karte nicht zu sehen ist. Einfach ein kleines tansanisches Dorf ganz im Süden, also in der ärmeren Region Tansanias. Ein Jahr werde ich dort bei dem „Congregation of Mary Immaculate Sisters“ leben und arbeiten. Richtig, im Kloster mit Schwestern. Ich freue mich schon drauf. Es wird sicherlich sehr interessant und abwechslungsreich, obwohl Chikukwe so klein ist. Den Schwestern geht es gut. Es gibt Strom und Wasser, zwar nur unregelmäßig, aber die Dorfbevölkerung hat in den meisten Fällen gar kein Wasser und Strom. Sie haben sogar Internet im Kloster!
Ich werde mit einer anderen Freiwilligen auf dem Gelände leben. Unsere Hauptaufgabe ist die Arbeit in dem Kindergarten der Schwestern, der seit 2004 besteht. Der Kindergartenalltag in Afrika sieht nur ein wenig anders aus als bei uns. Es wird nicht gespielt, sondern gelernt. Ich weiß noch nicht, ob ich die ältere Gruppe, die fünf - bis sechsjährigen oder die drei - bis vierjährigen Kinder unterrichten werde. Ich werde versuchen den Kindern Basiswissen in Mathe und Englisch zu vermitteln. Das gute an dem Kindergarten ist: Er ist für die Kinder, die aus dem Dorf und der näheren Umgebung kommen kostenlos und es gibt Mittagessen für die Kinder. Allerdings hat der Kindergarten, der übrigens nach den Ansätzen der Montessori-Pädagogik geleitet werden soll, nur von 8.00 bis 12.00 geöffnet. Daher habe ich noch den restlichen Tag Zeit auf dem Gelände zu helfen oder in der Küche. Das ist besonders wichtig, da eine Stelle für die Landwirtschaft noch nicht besetzt ist und die Schwestern sich bestimmt über Hilfe freuen. Wir dürfen die Schwestern auch in Englisch unterrichten, wobei einige von ihnen schon Englisch können. Ich habe mir vorgenommen ein Buch mit ihnen zu lesen. Ich bin gespannt ob ich dazu wirklich Zeit habe und wie sehr ich den Unterricht vorbereiten muss und ob ich auch mal Spiele mit den Kindern spielen kann. Ich hoffe es klappt trotz Sprachbarriere!
Auch das Leben mit den Schwestern stelle ich mir sehr angenehm vor. Wir müssen nicht mit ihnen Beten, aber wir sind herzlich dazu eingeladen. Unsere einzige Verpflichtung ist es sonntags und zu Feiertagen mit in die Kirche zu gehen.
Um mein Auslandsjahr finanzieren zu können bitte ich um Spenden!
Die Organisationen, In Via (www.invia.caritas.de) und Weltwärts (www.weltwaerts.de) die mich fördern, stellen die Anforderung, dass 1.800 € über Spenden und einen Förderkreis aufgebracht werden sollen. Wer mein „weltwärts“-Projekt unterstützt möchte, kann monatlich einen eMail-Bericht aus Tansania erhalten.
Die Bankverbindung für Unterstützer: Empfänger ist „In Via Caritas“, Konto bei der Pax Bank, BLZ: 370 601 93, Kontonummer: 600 172 10 10, Verwendungszweck: Spende für „weltwärts“.
Es kann monatlich oder einmalig gespendet werden, aber es bestehe keine Verpflichtung. Wer eine Spendenbescheinigung haben möchte, um die Summe steuerlich absetzen zu können, kann sich gerne bei mir melden, entweder per Telefon: 04632-355461 oder per E-Mail: R.V.Hayn@gmx.de.
Die nächste Ausgabe des Gemeindebriefs För-di erscheint Ende November 2011, Redaktionsschluss ist am 10. November 2011. Artikel und Beiträge sind herzlich willkommen. Texte können in jeder Form - also auch handschriftlich oder in Maschinenschrift - übersandt werden. Dankbar ist die Redaktion, wenn die Texte bereits auf einem USB-Stick erstellt wurden oder wenn sie als Email übersandt werden. Emails richten Sie bitte an die Adresse kirchenbuero@steinberg-kirche.de. Die Gemeindesekretärin Marlies Jung fügt dann Ihre Texte der Ausgabe von För di hinzu.
In der Fassung des Gemeindebriefes für diese Internetseite werden die Namen der Personen bezüglich der Amtshandlungen wie Taufe, Trauung, Konfirmation und Beerdigung aus Datenschutzgründen nicht genannt.
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