Weihnachten - eine geheimnisvolle Zeit
Weihnachten ist eine ganz besondere Zeit geheimnisvoll und das nicht nur deshalb, weil in diesen Tagen Heimlichkeiten wie liebevolle Geschenke besondere Freude machen. Es ist auch deshalb geheimnisvoll, weil es uns Menschen verwandelt. Auf kaum ein anderes Fest bereiten wir uns so gründlich vor: Wir putzen Häuser heraus, bis sie strahlen, wir backen, kochen, kaufen ein, dekorieren, decken eine festliche Tafel, ziehen schöne Kleider an voller Erwartung. Sogar Skeptiker, die meinen, mit beiden Beinen in der Realität zu stehen, können sich diesem Geheimnisvollen nicht ganz entziehen. Und ob sie nun an Gott glauben oder nicht jetzt ist die Zeit, in der auch aufgeklärte Menschen sich ein ganz klein bisschen nach einem Wunder sehnen. Und sei es das Wunder, noch einmal so leicht und unbeschwert diese Zeit genießen zu können wie ein Kind. So wie damals, als die Gerüche nach Plätzchen und das Rascheln der Geschenke, die heimlich ins Wohnzimmer getragen wurden, zu Vorboten einer großen Freude wurden.
Es ist, als wenn in dieser besonderen Zeit ein Fenster in unsere Kindheit aufgestoßen wird: Mit den weihnachtlichen Düften und dem Glanz der Kerzenlichter kommen die Erinnerungen und die Sehnsüchte von damals wieder zu uns herein und bereiten uns auf die Erfahrung von Weihnachten heute vor. Die Erfahrung, dass Gott auch zu uns kommt, in unser Herz!
Ich glaube, Weihnachten öffnet uns Menschen, so dass der Glaube an Gottes Nähe und seine Liebe zu uns Menschen möglich wird. Auch wenn wir Gott in der übrigen Zeit des Jahres eher wenig wahrnehmen und er uns weit weg erscheint. An Weihnachten kommt er greifbar nahe. Es wird ein Blick auf unser Leben möglich, der uns sonst versperrt ist.
Jetzt ist Zeit für das Geheimnis der Nähe Gottes in diesem Kind in Bethlehem. Und für seine Nähe in unserem Leben heute. Nehmen Sie dieses Geheimnis in sich auf. Lassen Sie Weihnachten zu!
Lebendiger Adventskalender der Nieharde -- Singen Hören Mitmachen
Die ganze Nieharde soll auch in diesem Jahr zu einem großen „Lebendigen Adventskalender“ werden.
An jedem Tag im Dezember bis Weihnachten wird abends um 18 Uhr irgendwo in den Kirchengemeinden Esgrus, Quern-Neukirchen, Sörup, Steinberg oder Sterup ein Fenster „geöffnet“. An jedem Tag kommen Menschen vor einem geschmückten Fenster eines Hauses im Bereich der Nieharde zusammen für ungefähr 15 Minuten, je nach Wetterlage, denn wir treffen uns bei jedem Wetter. Wir werden miteinander singen, beten, ein Gedicht oder eine Geschichte hören, oder uns an Musik erfreuen … Es wird jeden Abend anders sein!
Kommen Sie doch auch dazu. Sie können kommen, sooft Sie wollen, entweder nur in Ihrer Nachbarschaft oder auch Abend für Abend auf dem Weg durch die gesamte Nieharde. Sie können alleine kommen, Ihre Familie mitbringen oder alle Freundinnen und Freunde! Warme Kleidung, für alle Fälle einen Regenschirm sowie eine kleine Lampe sollten Sie an jedem Abend dabei haben.
Machen Sie sich mit uns auf den Weg in eine besonders schöne, gesegnete Adventszeit!
Hier finden Sie eine Liste der diesjährigen Fenster ... Liste als PDF-Datei
Gottesdienste an Weihnachten und zum Jahreswechsel
Am Heiligabend haben wir bei gleich drei Gottesdiensten die Gelegenheit, das Weihnachtsfest in unserer Kirche zu feiern: Um 15 Uhr beginnen wir mit einen Familiengottesdienst. Das Krippenspiel gestaltet in diesem Jahr Melanie Scholz mit unseren Christlichen Pfadfindern. Um 17 Uhr wird es dann zur Christvesper etwas ruhiger und um 23 Uhr feiern wir die Lichternacht zum Ausklang des Heiligabends gemütlich in einer nur durch Kerzenschein erhellten Kirche.
Am 1. Weihnachtstag feiern wir dann um 10 Uhr einen Festgottesdienst mit Heiligem Abendmahl in unserer Kirche und am 2. Weihnachtstag ebenfalls um 10 Uhr in der Alten Schule in Norgaardholz. Im Anschluss wird es Kirchenkaffee geben.
Bei all diesen Gottesdiensten haben Sie die Möglichkeit, dem Feiertagsstress etwas zu entfliehen, zur Ruhe zu kommen und die Geburt Jesu Christi stimmungsvoll zu feiern.
Und auch zum Jahreswechsel können Sie in unserer schönen Kirche in aller Ruhe über das Gewesene und das Kommende nachdenken und sind herzlich eingeladen am Altjahrsabend um 17 Uhr und am Neujahrstag, nach dem Ausschlafen, um 15 Uhr Gottesdienst zu feiern!
Unsere Christlichen Pfadfinder bringen das Friedenslicht aus Bethlehem
1986 wurde in Österreich mit der Initiative „Licht aus Betlehem“ begonnen. Seitdem hat die Aktion zum Weihnachtsfest Spuren in fast allen Ländern Europas hinterlassen.
Auch in diesem Jahr wird in der Geburtsgrotte in Betlehem feierlich eine Kerze entzündet, die zunächst nach Wien gebracht wird und deren Licht von dort aus weitergetragen wird. Mit dem Zug wird das Friedenslicht von Pfadfinderinnen und Pfadfindern zunächst in die Hauptkirchen der katholischen deutschen Bistümer und der evangelischen Landeskirchen gebracht. Dort werden am 3. Adventssonntag Aussendungsfeiern und Gottesdienste stattfinden - und mit Hilfe „aller Menschen guten Willens“ wird der Weg des Friedenslichtes weitergehen: in die Familien, Kirchengemeinden, Verbände, Schulen und Kindergärten, in öffentliche Einrichtungen, Krankenhäuser, Altenheime, Asylbewerberunterkünfte, zu den Menschen, die am Rande stehen.
Bei uns werden unsere Christlichen Pfadfinder das Friedenslicht am 4. Advent in den Gottesdienst bringen. Nach dem Gottesdienst haben Sie dann die Möglichkeit, das Licht in einer mitgebrachten Lampe mit nach Hause zu nehmen! Ab dann wird das Licht auch wieder vor der Kirche brennen, so dass Sie jederzeit die Möglichkeit haben, es dort abzuholen. Unsere Pfadfinder werden auch am Heiligabend nach dem Krippenspiel das Licht noch persönlich verteilen! Und in der Heiligen Nacht wird das Friedenslicht aus Betlehem dann in den Wohnungen der Menschen brennen. Die Beteiligung an der Aktion ist jedem möglich. Die Weitergabe des Friedenslichtes ist dabei ein Zeichen der Zuwendung an die Menschen. Das Friedenslicht aus Betlehem kann an Freundinnen und Freunde, an Angehörige, an Nachbarn und Bekannte weitergegeben werden. Schön ist es auch, die Weitergabe des Lichtes mit dem Besuch eines kranken oder einsamen Menschen zu verbinden! Lassen Sie Ihr Herz von diesem Licht erleuchten!
Der Termin für das KonfiCamp 2012 wurde vorverlegt!
Jugendliche, die im Frühjahr 2013 konfirmiert werden wollen, sich schon einmal folgenden Termin zu merken: Das KonfiCamp, dessen Teilnahme für die Konfirmation verpflichtend ist, weil dort mindestens die Hälfte der Unterrichtseinheiten der gesamten Konfirmandenzeit behandelt wird, findet einen Tag früher vom 18. - 25.Juli 2012 in Neukirchen statt.
Bitte merken Sie diesen geänderten Termin vor!
Anmeldung der Konfirmanden des Jahres 2013
Ein Informations- und Anmeldeabend für die Konfirmanden, die im Mai 2013 14 Jahre oder älter sind und konfirmiert werden möchten, und ihre Eltern findet am 23. Februar um 19 Uhr im Pastor- Sohrt- Haus statt. An diesem Abend werden wir auch ausführlich über das KonfiCamp informieren! Wir bitten Sie herzlich und dringend, diese Gelegenheit zu nutzen. Bitte bringen Sie die Taufurkunde oder das Stammbuch der Familie mit. Für noch nicht getaufte Konfirmanden wird während der Konfirmandenzeit die Taufe gefeiert.
Kanzeltausch in der Kirchenregion Nieharde Januar Februar 2012
Im Januar und Februar wird es in der Nieharde einen Kanzeltausch geben. Er wird sich auf drei Wochen begrenzen, vom 29.1.-12.2.. Als Predigtthema haben die Pastorinnen und Pastoren das Glaubensbekenntnis gewählt, weil es sich so gut in drei Abschnitte aufteilen lässt. Der erste Artikel wird von Pastor Hanfstängl und Pastor Henke bearbeitet, der zweite von Pastorin Waack und Pastor Scholz, der dritte von Pastorin Borrmann und Pastor Reinfeld. Auf diese Weise haben alle Gemeinden die Möglichkeit, die Kollegen und Kolleginnen der Nieharde kennenzulernen. Nicht gleich alle auf einmal, aber wir werden diesen Tausch fortsetzen. Oder Sie nutzen die Gelegenheit, die Interpretation zweier verschiedener Pastoren anzuhören und wandern von einer Kirche der Region zur anderen…
Viel Freude mit der neuen Predigtreihe!
In diesem Jahr stand das Thema „Rechtsform unserer Diakonie Sozialstation“ im Mittelpunkt des Gottesdienstes und der Predigt. Die 7 Kirchengemeinden und die 16 Kommunalgemeinden als Gesellschafter der gGmbH brachten ihre Verbundenheit mit ihrem ambulanten Pflegedienst zum Ausdruck, indem sie 23 gute Gründe für die wichtige, gute Arbeit der Diakonie-Sozialstation in Form von symbolischen Dachziegeln an ein „Diakonie-Dach“ anbrachten. So z.B. F. Martens (Bürgermeister der Gemeinde Sörup): „Die Diakonie Sozialstation ist uns wichtig, weil Krankenpflege eine Aufgabe für uns Alle ist. Und das machen wir gerne.“ Denn wenn alle 23 Trägergremien gemeinsam das Ziel der flächendeckenden ambulanten Versorgung der hilfe- und pflegebedürftigen Patienten anstreben, kann auch künftig „rund um die Uhr“ jeder Patient so lange wie möglich in seinem Zuhause verbleiben.
Unsere 23 Gesellschafter haben erkannt: Wir halten zusammen, denn nur gemeinsam sind wir stark, kirchliche und kommunale Gemeinden ziehen zu Gunsten der pflege- und hilfebedürftigen Menschen an einem Strang! Neben der medizinischen und pflegerischen Versorgung aller Patienten steht ein ergänzendes Programm zur Verfügung, so z.B. betreute Seniorennachmittage, Seniorensitzsport und Gedächtnistraining. Ein Hausnotrufsystem stellt Sicherheit und Versorgung im Notfall sicher; binnen kürzester Zeit sind unsere Mitarbeiter vor Ort um die erforderliche Hilfe und Versorgung zu leisten. Zuverlässig, freundlich und kompetent versorgen wir jeden Patienten, Tag und Nacht rund um die Uhr - wir sind immer für Sie da. Brauchen Sie eventuell Unterstützung oder Beratung? Auch dann helfen wir Ihnen gerne weiter - Rufen Sie uns einfach an!
Ihre Diakonie-Sozialstation Gelting Sörup Steinbergkirche gGmbH Tel.: 04643- 189292
Folgender Leserbrief erreichte die Redaktion
In der letzten Ausgabe von för di habe ich einen Bericht über die neue Altardecke gelesen.
Frau Kromann möchte ich meine Anerkennung aussprechen. Es ist eine mühsame Arbeit, die Hardanger Stickerei, sehr zeitaufwändig.
Als Frau Annemarie Bohmann die alte Decke gearbeitet hat, war sie maßgerecht für den Altar. Frau Bohmann ist viel zu pingelig und genau, um falsche Maße zu arbeiten. Es ist ganz natürlich: im Laufe der Zeit musste die Decke mal gereinigt werden, dabei ist sie bestimmt eingelaufen, das ist ein normaler Vorgang.
Jahre lang war ich Mitglied im Missionsnähkreis. Wir waren, wenn alle da waren, 12 Frauen. Jeden Monat trafen wir uns einmal im Gemeindezentrum. Wir tranken erst gemeinsam Kaffee. Jedes Mitglied musste einmal im Jahr für eine Torte und einen Blech- oder Topfkuchen sorgen. Der amtierende Pastor nahm daran teil. Er las uns eine kurze Geschichte vor, gemeinsam wurde gebetet. Danach wurde gehandarbeitet. Da gab es wahre Künstler für Hardanger. Bei mir langte es nur für Topflappen und Socken. Am 1. Advent hatten wir unseren Basar: alles, was im Laufe des Jahres hergestellt worden war, wurde zum Verkauf angeboten. Zusätzlich wurde Torte und Kaffee verkauft. Das Geld wurde dann an verschiedene Einrichtungen verteilt. Ein großer Teil ging an unsere Kirche. Im Jahre 2001 haben wir uns aufgelöst, wir wurden alle älter, junge Menschen fanden wir nicht. Leider sind einige von damals nicht mehr bei uns.
Noch einmal: die damalige Altardecke passte genau.
Doris Quast, Norgaardholz 9
Vom Kirchenchor
Nach der Sommerpause begann der Chor am 16. August wieder mit den Proben und hatte bereits am 4. September den ersten Einsatz beim Gottesdienst mit Reverend Rick Simpson von der anglikanischen Kirche der Diözese Durham. Aus organisatorischen Gründen war die Mitwirkung beim Erntedank- Gottesdienst nicht möglich.
In allen Stimmen konnten neue Mitglieder für den Chor gewonnen werden.
Beim Nachmittag der Begegnung in Norgaardholz war der Chor eingeladen. Mit der Gitarre begleiteten Jutta Tams und Ulrich Götze das gemeinsame Singen bekannter Volkslieder. Nach einer Kaffeetafel und lustigen Vorträgen ging der Nachmittag viel zu schnell zu Ende.
Am Ewigkeitssonntag wird der Chor den Gottesdienst mitgestalten. Danach beginnen die Proben für das Mitwirken beim Gottesdienst am 4. Advent, den 18. Dezember. Chorleiterin Gudrun Horn hat dafür schon schöne Choräle und Chorstücke vorgesehen.
Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Adventszeit und ein frohes Weihnachtsfest!
Für den Kirchenchor
Ingrid Drews
Geburtstagsfeier für ältere Gemeindeglieder
Am Mittwoch, den 11. Januar 2012, findet um 15 Uhr wieder die Geburtstagsfeier für Seniorinnen und Senioren statt.
Alle „Geburtstagskinder“ im Alter ab 75 Jahren, die von Oktober bis Dezember 2011 ihren Geburtstag feiern konnten, sind dazu mit einer Begleitperson in das Pastor- Sohrt- Haus eingeladen. Melden Sie sich gerne an: Entweder telefonisch im Kirchenbüro, Tel.357, immer Montags- und Donnerstagnachmittag, oder bei einem der Mitglieder des Kirchenvorstands. Der Vorbereitungskreis trifft sich am Montag vor dem Geburtstagsfest um 14 Uhr zur Vorbereitung im Pastor- Sohrt- Haus.
SOS der DRK Ortsverein Steinberg e. V. braucht dringend Nachwuchs
Ausgelöst durch die Not der Nachkriegszeit entstand die Idee, eine alte Hilfsorganisation, nämlich das DRK, in dem Bezirk der Kirchengemeinde Steinberg neu zu gründen. Am 21. Januar 1951 war es dann soweit. Der Ortsverein Steinberg besteht seit nun 60 Jahren und hat zur Zeit 111 Mitglieder zu wenig, meinen wir und möchten Sie bitten, uns zu unterstützen. Jeder ist uns herzlich willkommen. Es wäre doch traurig, wenn das von Herrn Lempelius vor 60 Jahren gegründete Werk nicht weitergeführt werden könnte. Die ehrenamtliche Tätigkeit macht Freude und ist gleichzeitig ein kleines Dankeschön für all das Gute, das wir selbst erfahren durften.
Wir möchten, oder müssen sogar, unseren Helferkreis verjüngen, sei es beim Blutspenden oder beim Ausrichten der Feiern und Veranstaltungen für Senioren. Diese segensreiche Arbeit zum Wohl der Allgemeinheit hier und dort möchten wir in jüngere Hände legen, daher heute mein Aufruf an Sie alle: helfen Sie uns dabei, dass der DRK Ortsverein auch weiterhin in unserer Gemeinde bestehen kann. Es wäre schade, wenn hier nun bald nicht weiter gemacht werden könnte. Kommen Sie doch zu uns ob Sie aktiv dabei sein wollen oder einfach nur ein Mitglied in der großen DRK Familie sein möchten. Beides ist wichtig und Sie sind uns herzlich willkommen.
Der Jahresbeitrag ist gering, er beträgt 18,40 € (nach oben sind jedoch keine Grenzen gesetzt). Bedenken Sie, was 20 freiwillige Helferinnen in all den Jahren bewegt haben.
Am 22.02.1961 fand der erste Blutspendetermin statt. 200 Personen folgten dem Aufruf und spendeten Blut. Bis heute haben über 7777 Spender und Spenderinnen ihr Blut für andere abgegeben.
Im Jahr 1983 wurde eine Kleiderkammer eröffnet in den Räumen der Grundschule, im Jahr 1985 ein stationärer Stützpunkt für den Katastrophenfall mit Geschirr und fester Bekleidung.
Altkleidersammlungen fanden statt (heute stehen die Kleidercontainer bei der Grundschule und bei EDEKA).
Kochen für Kranke war genauso selbstverständlich wie Krankenbesuche. Gratulationen zu hohen Geburtstagen und Jubiläen, Adventsfeiern für unsere Senioren, Ausflüge und Wohltätigkeitsfeste waren und sind zum Teil bis heute feste Bestandteile der Arbeit des DRK Ortsvereins Steinberg.
Haus- und Straßensammlungen finden 1 x im Jahr statt. Seit 1992 haben wir eine DRK- Tanzgruppe mit z. Zt. 20 Damen und zwei Tanzleiterinnen, die sich jeden Donnerstag für 2 Stunden in der „Alten Schule Norgaardholz“ treffen, um Geist und Seele zu erfrischen.
Sogar öffentliche Auftritte finden statt. Bei den Nachmittagen der Begegnung sind wir auch dabei.
Sie sehen, es lohnt sich, bei uns mit zu machen. Überlegen Sie nicht lange, ein Anruf und wir freuen uns, Sie bei uns in unserem Kreis begrüßen zu dürfen.
Daher heute meine dringende Bitte: tragen Sie den guten Gedanken des Helfens nach draußen, werden Sie Mitglied beim DRK Ortsverein Steinberg e. V. und tragen Sie mit Ihrem Beitrag dazu bei, die Aufgaben des DRK zu lösen und den Erwartungen der Bevölkerung an das DRK gerecht zu werden. Wir freuen uns auf SIE!
Fortbildung unserer Mitarbeiterinnen zum Thema: Demenz - und doch mitten im Leben
„Was bedeutet Demenz? Wie erkenne ich Demenz, gibt es erste Anzeichen? Wie gehe ich mit dem Demenzkranken um, wie kommuniziere ich mit ihm?“
Dies ist nur ein kleiner Auszug aus den vielen Fragen, die am Anfang der Fortbildung standen. Schnell stand für alle Beteiligten fest: wir wollen dem Demenzkranken ein positives Lebensgefühl vermitteln und ihm liebevoll zugewendete Wertschätzung zukommen lassen.
Intensiv wurde z.B. zu den Themenbereichen Biografie, basale Stimulation, therapeutische Spiele, Gesang gearbeitet. Die allgemeine Aktivierung der fünf Sinne stand auf dem Programm, um dies zu erlernen wurde vieles praktisch geübt, so zeigte sich die Musik als Königsweg in der Betreuung demenziell erkrankter Menschen; sie zog sich wie ein roter Faden durch die umfangreiche (an 7 Nachmittagen mit je 3 Stunden) Fortbildung. Wander- und Volkslieder, Oldies und Tanzmusik aus vergangenen Tagen rufen positive Erinnerungen hervor und tragen zur Aktivierung bei. Ferner ist das bewusst wertschätzende Verhalten (die „Validation“) gegenüber dem erkrankten Menschen ein besonderer Stützpunkt in der täglichen Arbeit. Wohlbefinden, Zufriedenheit und Vertrauen sind Reaktionen auf entgegengebrachte Zuwendung und Wertschätzung. Eine positive Atmosphäre, von Verständnis und Anerkennung geprägt, erleichtert den täglichen Umgang miteinander.
Eine gute Portion Humor und Geduld sind ebenfalls hilfreich. Am Ende der Fortbildung war allen Teilnehmerinnen klar: die Fortbildung hat Verständnis für die Situation der Erkrankten geweckt, Fachwissen vermittelt und die Kompetenz im Umgang mit den Patienten verbessert.
Kleidersammlung
Die Kirchengemeinde beteiligt sich auch in diesem Frühling wieder an der Kleidersammlung für das Spangenberg-Sozialwerk.